Vom Pico de las Nieves über den Roque Nublo in den Inagua Park

Jetzt auf der Höhe geht es sich gut! Und der Rucksack und ich haben uns aneinander gewöhnt.

Diesmal hatte ich ein recht lauschiges Plätzchen zum Übernachten, obwohl es wegen der Höhe recht kalt war in der Nacht. Das Zelt war am Morgen nicht so naß wie sonst, dafür war der Schlafsack wegen der Kälte etwas feucht. Ich trockne ihn in der Morgensonne.

Mein lauschiges Übernachtungsplätzchen am Pico de las Nieves

Mein lauschiges Übernachtungsplätzchen am Pico de las Nieves

Der Roque Nublo

Der Roque Nublo

Zunächst kam ich noch an einem Campingplatz (Campamento Garanon) vorbei. Es standen wenige Autos dort. Ansonsten machte er einen recht verlassenen Eindruck. Vielleicht konnte man dort sogar eine Hütte mieten. Bei schlechterem Wetter wäre das vielleicht eine Alternative gewesen.

Ich wanderte weiter über die Staumauer des Embalse de los Hornos und dann einen sehr schmalen Pfad oberhalb der Straße bis zum Parkplatz an der GC-600, wo man zum Roque Nublo losgeht. Dort war wieder ein kleiner Stand, wo ich mir etwas Obst und kleinen Kuchen besorgte.

Die Hochfläche des Roque Nublo. Er war ein Heiligtum der Guanchen. Deshalb darf er auch heute nicht erklettert werden.

Die Hochfläche des Roque Nublo. Er war ein Heiligtum der Guanchen. Deshalb darf er auch heute nicht erklettert werden.

 

Blick vom Roque Nublo nach Norden - diesen ganzen Höhenzug oberhalb von Tejeda bin ich später gewandert.

Blick vom Roque Nublo nach Norden – diesen ganzen Höhenzug oberhalb von Tejeda bin ich später gewandert.

 

Blick zurück zum Pico de las Nieves

Blick zurück zum Pico de las Nieves

Blick vom Roque Nublo nach Westen - im Hintergrund La Aldea de San Nicolas mit seinen großen Tomaten- und Bananenplantagen unter Plastik

Blick vom Roque Nublo nach Westen – im Hintergrund La Aldea de San Nicolas mit seinen großen Tomaten- und Bananenplantagen unter Plastik. Ganz im Hintergrund der alles beherrschende Teide auf Teneriffa.

Auf dem Weg vom Roque Nublo zur Degollada del Aserrador fließt ein kleiner Bach!

Auf dem Weg vom Roque Nublo zur Degollada del Aserrador fließt ein kleiner Bach!

Unterhalb der Degollada del Aserrador findet sich eine kleine Landwirtschaft

Unterhalb der Degollada del Aserrador findet sich eine kleine Landwirtschaft

Die Hatscherei auf der GC-60 abwärts von der Degollada del Aserrador hätte ich mir sparen können. Erst später habe ich gesehen, dass der ‚Sendero Apolonio‘ von der Degollada del Aserrador abgeht und auf der Höhe bleibt. Allerdings hatte ich in der Nähe des Abzweigs des Wanderweges von der GC-661 mein Depot angelegt, musste diesmal dorthin. Ich folge dem ‚Sendero Apolonio‘.

Vermutlich auf dem Montana des los Jarones im Inaguapark baue ich mein Zelt auf. Es war nur wenig von den Felsen vor dem starken Wind geschützt und flatterte in der Nacht recht kräftig. Links im Bild eine vom Feuer 2007 zerstörte Kiefer.

Vermutlich auf dem Montana des los Jarones im Inaguapark baue ich mein Zelt auf. Es war nur wenig von den Felsen vor dem starken Wind geschützt und flatterte in der Nacht recht kräftig. Links im Bild eine vom Feuer 2007 zerstörte Kiefer.

Am Nachmittag lese ich und höre Musik. Ich genieße den langen Sonnenuntergang auf der Bergspitze.