Aufstieg zum Mirador Ferreir oberhalb des Lago Grey

Da wir schon am frühen Nachmittag im Torres del Paine Nationalpark angekommen waren, wollte ich mich sehr gerne noch etwas bewegen. Leider ging es meinem Kollegen nicht so gut, so dass ich alleine los fuhr, um mich am Lago Grey umzusehen.

Auf der Straße staubt es gewaltig. Aber durch den starken Wind wird der Staub bald wieder weggeblasen.

Vom Parkplatz am Lago Grey gibt es einen Spazierweg zum Schiffsanlegeplatz. Das ist mir zu wenig. Zum Mirador Ferreir sind die Angaben sehr voluminös: 4 h, für ca. 3 km Strecke und 600 Höhenmeter. Ich entscheide mich, obwohl es schon spät ist, für diesen Weg.

Einen kleinen Haken hat es: der Weg (wie auch der Weg zum Lago Pingo) ist nur mit akkreditiertem Bergführer zulässig. In der Offiziellen Karte der Parkverwaltung Torres del Paine sind diese Wege auch nicht mehr eingezeichnet. Das erscheint mir aber mehr eine Maßnahme, Touristen zu schröpfen, als sie zu schützen. Ich gehe also los.


Als ich den schützenden Wald verlassen habe, erlebe ich einen sehr starken Wind. Was sonst ganz einfach wäre, einen 2 m hohen Felsen zu ersteigen, gelingt mir nicht. Trotzdem erreiche ich einen schönen Aussichtspunkt. Ich versuche, den Wind greifbar zu dokumentieren: